Über Gestalttherapie

Gestalttherapie ist für mich so wenig (wie nötig) Technik und so viel (wie möglich) Leben.

Die Gestaltberatung beruht auf den Prinzipien der Gestalttherapie. Sie wurde von Lore und Fritz Perls (beide Psychoanalytiker) und dem Psychotherapeuten und Philosophen Paul Goodman entwickelt. Die Gestalttherapie verbreitete sich zunächst von New York aus über die USA und kam in den 70er Jahren nach Europa.

Drang nach Weiterentwicklung

Die Gestalttherapie vertritt die humanistische Annahme, dass wir Menschen uns ein Leben lang entwickeln wollen. Das Potential ist in uns angelegt und strebt nach Verwirklichung. Gleichzeitig hat der Mensch durch seine Erfahrungen Hemmnisse aufgebaut, die dem entgegenstehen. In der Gestalttherapie nennt man dies „Muster“. Diese alten Muster waren in schmerzhaften Zeiten hilfreich und außerordentlich sinnvoll, können jedoch heute eine Bremse für ein glückliches Leben sein.


Hier und Jetzt

In der Gestalttherapie geht es nun darum, seine Selbstwahrnehmung zu stärken und sich bewusst zu machen, wie man innerlich funktioniert. Dabei können dem Klienten unausgesprochene Gefühle, verletzte Bedürfnisse, unerfüllte Sehnsüchte und vieles mehr begegnen. Gestalttherapie entspricht der Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele, indem neben dem Gespräch, der Körper, die Emotionen und die Kreativität miteinbezogen werden. Durch diesen Ansatz sind Erfahrungen in der Therapie und Beratung wirkliche Erlebnisse im Hier und Jetzt, deren tiefe Erkenntnisse auch im Alltag umsetzbar sind.


Ich und Du

Um sich entwickeln zu können, gehört neben der Bewusstwerdung des Ist-Zustands, ein zweiter, ebenso wichtiger Punkt dazu. Der Mensch kann innerlich wachsen, wenn er den Nährboden von Annahme und Akzeptanz findet.

Bei dem Prozess der Selbstakzeptanz unterstützt der Gestalttherapeut/ die Gestalttherapeutin mit wertschätzender Offenheit,  menschlicher Wärme und klarer, transparenter Kommunikation.